Svensk Konsertdirektion AB

Bella Davidovich
Piano


Svensk Konsertdirektion AB is proud to manage Bella Davidovich in sundry countries.

Biography

Biography

Bereits vor ihrer Emigration in die USA gehörte die Pianistin Bella Davidovich zu den herausragenden Künstlern der Sowjetunion und war zugleich eine der wenigen Frauen, die zum engeren Kreis russischen Kulturlebens zugelassen warden. Sie entstammt einer Musikerfamilie aus Baku (Aserbaidschan) und begann ihre pianistische Ausbildung im Alter von sechs Jahren. Ihre Lehrer am Moskauer Konservatorium, wo sie ab ihrem achtzehnten Lebensjahr studierte, waren Konstantin Igumnov und Jakov Flier. 1949 gewann sie den ersten Preis des Chopin-Wettbewerbs in Warschau. Im Laufe ihrer bemerkenswerten Karriere in der ehemaligen UdSSR musizierte sie mit alien namhaften Dirigenten dieses Landes und gastierte 28 Spielzeiten hintereinander alljahrlich beim Leningrader Philharmonischen Orchester.

In den über zehn Jahren, die sie nun in Amerika lebt, gelang es Bella Davidovich, sich einen festen Platz in der Klavierelite ihrer Wahlheimat zu erspielen. Wiederum ist sie eine der wenigen Frauen, die auf diesem Instrument Weltgeltung besitzen. Ihr Carnegie-Hall-Debüt im Oktober 1979 rifi das Publikum zu Ovationen hin und eroffnete ein neues Kapitel in einer erfolgreichen Laufbahn.

Im Laufe dieser aufierordentlichen Karriere hat Bella Davidovich mit den fuhrenden Dirigenten unserer Zeit konzertiert, darunter S. Bychkov, S. Comissiona, J. Conlon, Chr. von Dohnanyi, Ch. Dutoit, Chr. Eschenbach, N. Järvi, M. Jansons, K. Kondrashin, R. Leppard, N. Marriner, R. Muti, E. Ormandy, D. Oistrach, M. Rostropowitsch, K. Sanderling, M. Schostakowitsch, L. Slatkin, J. Swetlanow, Y. Temirkanov, K. Tennstedt, M. Tilson Thomas, E. de Waart und David Zinman.

Bella Davidovich gastiert regelmässig in den ganzen USA sowie in Kanada und ganz Europa. Im Zeichen von Perestroika erhielt sie als erste sowjetische Emigrantin eine Einladung der offiziellen Agentur Goskoncert, in ihrem Heimatland zu konzertieren. Sie spielte vor ausverkauften Sälen Konzerte, ein Rezital mit Dmitry Sitkovetsky und Kammermusik mit dem Borodin Streichquartett. Im Frühjahr 1988 unternahm sie eine triumphale Konzertreise nach Polen: Ihre Auftritte wurden vom Radio und einigen europäischen Fernsehanstalten live übertragen. Im November 1992 gab sie zusammen mit dem Russischen Nationalorchester ein Konzert in Moskau zum Gedenken an ihren Lehrer Jakov Flier.

Sie unternahm Tourneen mit dem Royal Scottish Orchestra unter der Leitung von Walter Weller durch Österreich sowie mit dem Copenhagen Philharmonic Orchestra unter Okko Kamu durch die Schweiz. Eine weitere Tournee mit dem RSO Saarbrücken unter Marcello Viotti führte sie 1995 durch Deutschland. In der Saison 1995/96 gab sie sowohl mit dem Guarneri-Quartett als auch mit dem Borodin-Quartett Kammerkonzerte in Deutschland und Holland. 1996 führten sie Solo-Rezitals nach Zürich, Genf, Köln und Bochum, wo sie überwältigende Kritiken erhielt. Im Oktober 96 spielte sie gemeinsam mit dem BBC Welsh Symphony Orchestra das Klavierkonzert von Robert Schumann.

Zu Höhepunkten der Saison 97/98 zählen Konzerte mit dem Rotterdam Philharmonisch Orkest unter der Leitung von Eri Klas, Kammermusikabende mit ihrem Sohn Dmitry Sitkovetsky und David Geringas. Im Mai 1998 wird sie gemeinsam mit D. Sitkovetsky auf eine Tournee mit dem Ulster Orchestra durch Spanien gehen. Im selben Monat wird sie in Reykjavik mit dem Iceland Symphony Orchestra konzertieren, in einem Solorezital im Amsterdamer Concertgebouw zu horen sein und als Gast des Radio Sinfonieorchester Stuttgarts unter V. Fedosseyev spielen. Weiter führen sie Solorezitals nach London, Bonn und zum Attergauer Musiksommer. Das Concertgebouw hat sie eingeladen, im Juni 1998 ihren 70. Geburtstag in zwei Konzerten in Amsterdam zu feiern, wo sie ein besonders häufiger und gerngesehener Gast ist. AbschluB der Saison 97/98 werden ihre Konzerte im August beim Oslo Philharmonic Orchestra unter Mariss Jansons sein.

16 Jahre lang unterrichtete die Pianistin am berühmten Moskauer Konservatorium, bevor sie 1978 in den Westen ging. Heute gehört sie dem Lehrkörper der Juillard School, New York an. Bella Davidovich ist immer wieder Jurymitglied bei internationalen Wettbewerben, so auch im Jahr 1995 beim Internationalen Clara-Haskil-Wettbewerb in Vevey/Schweiz, beim Warschauer Chopin-Wettbewerb und beim Wettbewerb Reine-Elisabeth in Brüssel. Aufhahmen von Bella Davidovich liegen bei Philips, Orfeo und Novalis vor.

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